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Tumoren des Gehirns

Die Praxis für Neurochirurgie ist im Landeskrankenhausplan Baden-Württemberg zur operativen Behandlung von Tumoren des Gehirns ermächtigt. Damit wird die hohe fachliche Kompetenz und enge Verzahnung der Praxis mit den weiteren regionalen Behandlern (Neurologen, Strahlentherapeuten, Onkologen) gewürdigt.

Somit ist für die betroffenen Patienten eine wohnortnahe operative Behandlung und postoperative Langzeit-Betreuung durch den behandelnden Neurochirurgen ermöglicht worden. 

Therapie

Es werden sowohl gutartige Tumoren des Gehirnschädels (z.B. Meningeome) als auch bösartige Prozesse (Hirnmetastasen, hirneigene bösartige Tumoren, z. B. Glioblastome) mit modernen mikrochirurgischen Operationstechniken behandelt. Nach der standardisierten präoperativen Lokalisationsplanung des Eingriffs steht auch intraoperativ ein Ultraschall-Gerät zur Navigation zu Verfügung, um auf schonendstem Weg die Tumorentfernung durchzuführen.

Nach der Operation werden die Patienten eine Nacht auf der Intensivstation betreut, bevor sie am Folgetag wieder auf die Normalstation verlegt werden können. Unmittelbar nach der postoperativen Akutphase wird im Bedarfsfall die Weiterbehandlung initiiert, die von den Kollegen der Neurologie, Onkologie, und Strahlentherapie geleitet wird.

Es besteht ein enger Austausch im Rahmen des regionalen Tumorzentrum, so dass auch hier eine wohnortnahe Betreuung ermöglicht wird. Die Praxis für Neurochirurgie ist bedarfsweise bei den interdisziplinären Tumorkonferenzen beteiligt.

Langfristig übernimmt die neurochirurgische Praxis im Rahmen der regelmäßigen kernspintomographischen Kontrolluntersuchungen ebenso einen Teil der Mitbetreuung, so dass der Operateur persönlich einen Langzeit-Vergleich der Bildgebung gewährleisten kann – zur Sicherheit des betroffenen Patienten.


Liquorzirkulationsstörung